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Aktuelle Bücher zum Thema Fruchtwein & Co.
Antiquarische
Bücher zum Thema Fruchtwein & Co.
Historisches
Wein und
Wissenschaft
sonstige Bücher zum Thema Wein
Alles
über Früchte
Schnapsbrenner
Bier
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Kitzinger Weinbuch
(Paul
Arauner KG, Kitzingen, 232 Seiten)
Dies ist quasi die "Bibel" des Hobbywinzers. Die Firma
Arauner liefert alle Artikel zur eigenen Bier-, Wein-, Likör-
und Saftherstellung und bietet in diesem Buch, erschienen im
Selbstverlag, die wohl vollständigste Anleitung zur Weinherstellung.
Insbesondere die Rezeptvielfalt ist unübertroffen. Die Tatsache,
dass natürlich in erster Linie für die eigenen
Produkte geworben werden soll, trübt leider den Gesamteindruck.
Weiterhin ist der Inhalt zum Teil unübersichtlich angeordnet.
So wird z.B. zunächst die Rolle des Zuckers gut dargestellt,
allerdings muss man 30 Seiten weiter blättern, um die
Herstellung von Zuckerlösungen zu erlernen. Nochmals 90
Seiten später, nach dem Rezeptteil, wird dann die Restsüße
im Wein behandelt. Schon oft hatte ich eine vage Erinnerung an
einen Sachverhalt und habe das entsprechende Kapitel schlicht
nicht wieder gefunden... Fazit: Sehr informativ, aber altbacken.
Das Buch wurde früher unter dem Titel "Weine und
Säfte, Liköre und Sekt" (Paul Arauner) vom Falken-Verlag
herausgebracht (siehe zweites Bild, ISBN 3-8068-0702-7). Der Inhalt und selbst das Layout
sind identisch.
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Vierka Weinbuch
Vierka/Sauer
Weinhefezuchtanstalt, Bad Königshofen, 48 Seiten
Das Pendant der Firma Vierka, ein kleines Heftchen, kostet nur
wenig. So kann man es leicht verschmerzen, dass dieses Werk
in den letzten Dekaden nicht überarbeitet wurde. Die Sprache
ist etwas gewöhnungsbedürftig, und von Analytik zur
Bestimmung der Säure oder des Schwefels ist keine Rede.
Dafür ist der Rezeptteil ausgezeichnet: Alle Angaben sind
klar und übersichtlich, bei vielen Rezepten finden sich
Hinweise auf die Bereitung von leichten oder schweren Weinen
aus einer Frucht. Ein umfangreicher Tabellenteil ermöglicht
die Kombination der Früchte mit vielen Heferassen. Vorbildlich
ist eine Hefe- und Zuckertabelle, in der aufgelistet wird, wie viel
Zucker die verschiedenen Heferassen vergären können,
(und wie viel Alkohol sie bilden) und von welcher Geschmacksrichtung
sie sind. Nur so kann man sich ohne große Überraschungen
von den Einheitsrezepten lösen und selbst mit den verschiedenen
Hefen experimentieren!
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Most & Wein-Fibel für Hobby-Kellermeister
Vina-Hefereinzucht
Schlag GmbH, 60 Seiten, Preis € 3,50
Solide Grundregeln. Dieses Werk ist bei weitem nicht
so ausführlich wie das Kitzinger Buch, dafür wirkt es aber nicht ganz so
angestaubt. Einige Angaben sind allerdings mit Vorsicht zu genießen: So
soll z.B. ein Dessertwein eine Säure von 9-12g/l haben. Damit ist
Sodbrennen vorprogrammiert. Beim Kirschwein sollen die Kerne mit vergoren
werden. Der Wein wird zwar aromatisch, aber leider enthalten Kirschkerne
Giftstoffe. Einige Fotos könnten von besserer Qualität sein, aber bei dem
günstigen Preis kann man das verschmerzen.
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Beeren-, Frucht- & Kräuterweine
2. Auflage: Gabriele Colditz, Leopold Stocker
Verlag, 118 Seiten, ISBN 3-7020-0752-0, Preis etwa € 15
3. Auflage: Gabriele Lehari, Leopold Stocker Verlag, 128 Seiten, ISBN
3-7020-1075-0, Preis etwa € 15
Dies ist ein erfreulich übersichtliches und
informatives Buch. Die Gliederung entspricht den Arbeitsschritten bei der
Weinbereitung und ist so leicht nachvollziehbar. Die Formeln zur
Berechnung der benötigten Säure- und Zuckermengen sind dank
Beispielrechnungen nachvollziehbar und auch gut erklärt, allerdings leidet
hier etwas die Übersicht. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen. Zur
Vereinfachungen sind auch umfangreiche Tabellen enthalten. Auch Hinweise
zur Verwendung von Süßstoffen fehlen nicht. Erfreulich für den Anfänger:
Bei dafür geeigneten Früchten sind separate Rezepte für Dessert- und Tafelweine
genannt. Gut sind auch die Hinweise auf die Weinbereitung aus
Dosenfrüchten, Trockenobst und Blüten. Etwas knapp fällt das Kapitel zu
den Kräuterweinen aus (1/2 Seite), obwohl diese extra im Buchtitel genannt
sind. Leider eine kleine Mogelpackung, hier hätte ich mir zumindest einige
konkrete Beispielrezepte gewünscht. Trotzdem ist das Buch empfehlenswert.
Achtung Falle: Das Buch ist inzwischen in der 3. Auflage erschienen (siehe
unteres Bild), und
die Autorin hat offensichtlich geheiratet. Davon nicht verwirren lassen,
die Bücher sind inhaltlich identisch. Am Ende findet sich ein Kapitel
"Neue Rezepte in der 3. Auflage" mit sieben neuen Rezepten. Warum diese
Rezepte nicht in die bestehende Rezeptliste einsortiert wurden, bleibt
wohl ein Geheimnis des Verlags.
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Wein hausgemacht
Eigener Wein aus Trauben,
Obst, Kräutern und Blüten
Herbert Feldkamp, Ludwig Verlag, 128 Seiten, ISBN
3-7787-5172-7, Preis etwa € 11
Dieser Autor scheint ein Mann der Tat zu sein:
Anhand der Vergärung von Apfelsaft wird der Leser an seinen ersten selbst
gemachten Wein ohne viel Rechnerei heran geführt, garniert mit einigen
ganz praktischen Tipps. Das ist schön, das macht Spaß, deshalb ist das
Buch gut geeignet für den Anfänger. Später geht der Autor genauer auf die
Analytik ein, beschränkt sich aber auf das Wesentliche. Leider ist der
Rezeptteil nicht so gut gelungen. Er ist nicht alphabetisch, sondern nach
Weinart gegliedert, was oft Verwirrung stiftet. Außerdem leidet die
Übersichtlichkeit hier durch lästige Querverweise auf andere Kapitel. Das
Kapitel über Kräuterweine ist zwar ausführlicher als das im Buch von
Colditz (1 Seite), aber auch hier fehlen konkrete Beispiele.
Die genannte ISBN-Nummer bezieht sich auf die
aktuelle Auflage (unteres Bild). Wenn Sie ein Exemplar der älteren
Ausgaben haben, so brauchen Sie sich nicht in Unkosten zu stürzen: Der
Inhalt wurde nicht aktualisiert.
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Fruchtweine
Produktion in Haushalt und Gewerbe
(Kolb, Demuth, Schurig und Sennewald, Ulmer Verlag, 220 Seiten,
ISBN 3-8001-5544-3, Preis etwa € 30)
Aufgrund des hohen Anschaffungspreises haben wir uns
dieses Buch erst spät zugelegt. Auf den ersten 30 Seiten wird die
häusliche Fruchtweinbereitung behandelt, knapp, aber prägnant und
fundiert. Dann folgen auf rund 100 Seiten Informationen zur gewerblichen
und industriellen Fruchtweinbereitung. Die in diesem Teil dargestellten
chemischen, mikrobiellen und technischen Grundlagen findet man so in
anderen Büchern nicht, das ist die Stärke des Buches und rechtfertigt den
Kaufpreis. Mit einigen Seiten über die Sherryveredelung, die
offensichtlich aus den früheren Werken von Schanderl übernommen wurden
(siehe unten). Sehr interessant
ist auch das Kapitel über die rechtlichen Grundlagen der
Fruchtweinherstellung. Man müsste allerdings recherchieren, ob der
abgedruckte Entwurf einer Fruchtwein-Richtlinie von 1997 nun aktuell
ist oder nicht. Das hier dargestellte Spezialwissen, speziell im Kapitel
über die gewerbliche Produktion, ist sicherlich
für den ambitionierten Hobbywinzer sehr interessant, es erfordert aber ein
gewisses naturwissenschaftliches und technisches Grundverständnis. Für den
blutigen Anfänger ist das Buch deshalb eher nicht zu empfehlen.
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Fruchtwein, Most und Säfte selber
gemacht
Egon M. Binder, BLV Verlag,119 Seiten, ISBN
3-405-14599-6, Preis etwa € 11
Hier finden sich neben einigen Weinrezepten aus heimischen Früchten
auch Anleitungen für Gemüsesäfte, Essig, Kräuteressenzen
und so fort. Bei dieser Vielfalt kann die Arbeitsanleitung nicht
so ausführlich sein wie in anderen Büchern. Aber die
einführenden Kapitel über das Mosten, garniert mit
Sinnsprüchen, Bauernregeln und Bildern aus einem Museum
zur Mostgeschichte zeigen, dass die Lektüre dieses
Buches einfach Spaß machen und altes Brauchtum vermitteln
soll. Das ist gelungen. Trotzdem finde ich, dass dieses
Buch für den technisch interessierten Hobbywinzer oder für
Neulinge auf diesem Gebiet weniger geeignet ist.
Das Buch kam 1985 mit anderem Einband unter der ISBN
3-405-13061-1 auf den Markt (unteres Bild), der Inhalt scheint identisch
zu sein.
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Hausgemachte Fruchtsäfte, Liköre und Weine Gertrude Kreipel, Norka
Verlag, 85 Seiten, ISBN 3-85050-063-2, etwa € 5
Wie der Name schon andeutet finden sich hier nicht nur Rezepte
für Weine, sondern auch für Fruchtsäfte und Weine.
Das Heft ist eine in erster Linie eine Rezeptsammlung mit knappen
Hinweisen zur Durchführung und ohne sich in Details zu verlieren.
Einige Weine entpuppen sich sogar als "aufgesetzte"
auf Basis von Weißweinen. Ganz die Finger lassen sollte man von dem Metrezept. Insbesondere die leckeren Likörrezepte
sind aber das Geld wert.
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Ansatzschnäpse, Selbstgebranntes, Liköre und
Weinbereitung
Gertrude Kreipel, tosa Verlag, 95 Seiten, ISBN
3-85492-652-9, etwa € 7
Der Titel ist Programm, ansonsten könnte ich die
Kritik zum Buch "Hausgemachte Fruchtsäfte" der gleichen Autorin hier
wiederholen. Das will ich nicht. Es sei nur in Frage gestellt, ob ein
Birkenwein ein Birkenmet ist oder nicht (wobei ich gar nicht diskutieren
will ob man einen Baum für einen Wein opfern soll), und "Großmutters
Eierwein" wird aufgrund seines niedrigen Alkoholgehalts sicherlich schon
mancher Großmutter einen Durchfall beschert haben. Mit Salmonellen in
Eiern ist nicht zu spaßen! Nicht umsonst schreibt die EU einen
Mindestalkoholgehalt von 14% für Eierliköre vor.
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Wein aus dem eigenen Keller
Wolfgang Vogel, Ulmer Verlag, 159 Seiten, ISBN
3-8001-6657-7, etwa € 20
Der Autor geht zunächst auf die Herstellung von Wein aus Trauben ein und
beschreibt dabei die nötigen Geräte und Arbeitsschritte detailliert.
Selbst ein kleines Kapitel über das Trinken und das Verproben von Wein
fehlt nicht. Anschließend widmet er sich den Mängeln, Fehlern und Mängeln
des Weins. Erst im letzten Drittel werden die Besonderheiten der
Fruchtweinherstellung behandelt. Insgesamt ein sehr übersichtliches Buch,
in dem auch komplexe Zusammenhänge gut erklärt werden, obwohl die
Fruchtweine vielleicht etwas zu kurz kommen.
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Fruchtsäfte, Weine, Essig und Liköre
Heinrich Thönges, Ulmer Verlag, 125 Seiten, ISBN
3-8001-3880-8, Peis etwa € 10
Solides Grundwerk mit schönen Fotos. Da der Inhalt
auch die Essig- und Likörherstellung umfasst, ist das Kapitel zum
Fruchtwein natürlich etwas knapper ausgefallen. Sehr gut gefällt mir aber
das erste Kapitel, in dem die verschiedenen Beeren und Früchte vorgestellt
werden, und das letzte Kapitel, das von der Bedeutung der Fruchtgetränke
handelt.
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Wein im Garten
Werner Fader, blv Verlag, 103 Seiten, ISBN
3-405-16841-4, Peis etwa € 10
Der Schwerpunkt dieses Buches liegt auf der
Vorstellung der Rebsorten, die für den eigenen Garten geeignet sind. Sehr
gut gefällt mir auch das Kapitel "Weinreben pflanzen, erziehen und
pflegen", bei dem der Autor auf verschiedene Standorte am Haus oder im
Garten eingeht. Es schließt sich ein Kapitel über die Verwertung der
Trauben an, die Weinbereitung ist allerdings sehr knapp dargestellt.
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Hobby-Winzer
Gerd Ulrich, Neumanns Ratschläge, 173 Seiten, ISBN
9-7402-0153-3, Preis etwa € 20
Der Titel von diesem Buch ist vielleicht etwas
unklar. Hier geht es nicht um die Weinherstellung, sondern einzig und
allein um die Weinrebe. Es werden Rebsorten und deren Pflanzung und
Erziehung dargestellt, die Bodenpflege usw. Wenn Sie wissen möchten, was
Sie Ihrer Rebe Gutes tun können, so sollten Sie in dieses Buch schauen.
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Making Wild Wines & Meads
125 Unusual Recipes Using Herbs, Fruits
& More
Pattie Vargas and Rich Gulling, Storey Books, 170
Seiten, ISBN 1-58017-182-6, etwa € 15
Im angelsächsischen Raum wird offenbar gnadenlos alles vergoren.
Auch wenn ich mir nicht recht vorstellen kann, dass der
Knoblauchwein lecker ist: Ein solches Buch würde ich mir
in deutscher Übersetzung wünschen! Nachdem das Basiswissen
der Weinbereitung auf wenigen Seiten wenn auch knapp, aber prägnant
dargestellt wird, folgt der umfangreiche Rezeptteil. Hier finden
sich nicht nur die Standardrezepte, sondern auch Anleitungen
für exotische Weine aus mehren Früchten, aus Honig
und Frucht, sowie für gewürzte Honigweine und Kräuterweine.
Dieses Buch regt die Experimentierfreudigkeit an und macht deshalb
einfach Spaß.
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130 New Winemaking Recipes
C.J.J. Berry, Special Interest Model Books, 123
Seiten, ISBN 0-900841-63-X, Preis etwa € 8,50
Auch in diesem Buch finden sich exotischere
Rezepte, als man sie im deutschsprachigen Raum finden kann. Ein
interessantes Buch, das auch durch den niedrigen Preis überzeugt.
Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Mengenangaben und die
Bezeichnungen in den Rezepten manchmal etwas unpräzise sind.
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Barley Wine
History, Brewing Techniques, Recipes
Fal Allen and Dick Cantwell, Brewers Publications,
198 Seiten, ISBN 0-937381-59-4, Preis etwa € 13
Ein Buch über ein außergewöhnliches Thema:
Getreidewein! Im Prinzip ähnelt die Herstellung dem Bierbrauen, nur werden
hier wesentlich höhere Alkoholmengen erreicht. Das Buch ist sicherlich nur
für Enthusiasten geeignet. |
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Winemaking: Recipes, Equipment, and
Techniques for Making Wine at Home
Stanley F. Anderson und Dorothy Anderson, Harcout
Verlag, 284 Seiten, ISBN 0-15-697095-3, Preis etwa € 20
Selten war ich mir derart unsicher, wie ich ein Buch
bewerten soll. Das Buch will modern sein und ist es auch. So ist es zum
Beispiel eines der wenigen Bücher, in dem ein Weinfilter für den
Hobbywinzer empfohlen wird. Das ist schön und richtig. Es ist insgesamt
inhaltlich knapp aber gut ausgewogen und leicht zu lesen. Aber ich habe
enorme Probleme mit dem Aufbau des Buchs. Im ersten Kapitel finden sich
die einige Grundlagen zur Weinherstellung, im dritten Kapitel werden die
Methoden und Arbeitsschritte beschrieben. Dazwischen finden sich die
Rezepte. Mit allerlei Piktogrammen wird bei jedem Rezept auf verschiedene
Seiten im methodischen Teil verwiesen. Das Resultat ist ein wildes
Herumblättern, dass der billigen Spiralbindung und den Nerven langfristig
nicht gut tut. Ich finde, ein Buch kann keine Hyperlinks haben, und man
sollte deshalb auch nicht krampfhaft versuchen, Hyperlinks zu ersetzen. Es
gibt ein Glossar, aber auf ein Stichwortverzeichnis hat man verzichtet.
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The Encyclopedia of Home Winemaking
I. Fermentationand Winemaking Methods
Pierre Drapeau and André Vanasse, XYZ Publishing,
236 Seiten, ISBN 0-9683601-0-6, Preis etwa € 15
Fruchtweine sind hier kein Thema, alles dreht sich
um die Weinbereitung aus Trauben, das aber auf hohem Niveau. Übersichtlich
wird dem Leser vom Aufbau der Traube über den Grundlagen der Gärung, der
Geräte und der Analytik bis hin zur Lagerfähigkeit vermittelt, was er
wissen muss. Die Sprache ist klar und ist damit obwohl englisch gut
verständlich. |
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The Joy of Home Winemaking
The essential guide to making delicious wines - from
fruit wines to sherry and beyond
Terry Garey, First HarperResource/Quill, 274
Seiten, ISBN 0-380-78227-8, Preis etwa € 11
Hier dreht sich alles um Weine, die nicht aus
Trauben hergestellt werden. Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet und
eignet sich deshalb für den Anfänger. Der Autor gibt gute Ratschläge und
hat einen angenehmen Sinn für Humor. Sehr schön sind auch die
außergewöhnlichen Rezeptideen. Eine kleine Mogelpackung ist freilich der
"Sherry" im Untertitel. Wie der Autor selbst feststellt, meint er keine
echten Sherrys (deren Herstellung er knapp aber richtig darstellt),
sondern Getränke, die geschmacklich an Sherry erinnern, z.B. Weine aus
Dörrfrüchten.
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The Alaskan Bootlegger's Bible
Makin' beer, wine, liqueurs and moonshine whisky; an old Alaskan tells
how it's done
Leon W. Kania, Happy Mountain Publications, 173 Seiten, ISBN
0-9674524-0-6, Preis etwa € 19
Stellen Sie sich vor, sie wären in Alaska. Es ist Winter, Sie sind
eingeschneit und fernab jeglicher Zivilisation, und Ihnen geht der Stoff
aus. Mit diesem Buch brauchen Sie nicht zu verzagen! Neben "normalen"
Rezepten und Anleitungen finden sich Hinweise, wie man trotz fehlender
Ausrüstung improvisieren kann. Selbst Bauanleitungen für Destillen fehlen
nicht. Das hat einen Hauch von MacGyver und ist einfach nur pfiffig.
Darüber hinaus ist das Buch außerordentlich witzig geschrieben. Einige
Rezepte sind freilich im ersten Moment gewöhnungsbedürftig... Ich sage nur
Milchwein...
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The Home Winemaker's Companion
Secrets, Recipes, and Know-How for Making 115
Great-Tasting Wines
Gene Spaziani and Ed Halloran, Storey Books, 265 Seiten, ISBN
1-58017-209-1, Preis etwa € 22
Dies ist ein gut verständliches und inhaltlich
gradliniges Buch. Die Grundlagen der Weinbereitung sind sehr gut
dargestellt. Die wichtigsten Inhalte sind extra hervorgehoben, das fördert
die Übersichtlichkeit. Für Anfänger ist das Buch deshalb gut geeignet, für
den erfahrenen Hobbywinzer bietet das Buch leider kaum neue Informationen.
Viele Rezepte entpuppen sich als Traubenweine hergestellt aus
verschiedenen Rebsorten, das hätte man auch zusammen fassen können (aber
dann wäre wohl die Zahl von 115 Rezepten nicht zusammen gekommen). Die
Fruchtweinrezepte fallen eher knapp und uninspiriert aus. Sehr interessant
ist ein Kapitel zur Sektherstellung.
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© Dr. Andreas Kranz 2007
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